Freiwilligendienst in Indien / Weltwärts

Mithilfe auf einer ganzheitlich geführten biodynamische Farm

Weltwärts Indien
Land
Indien
Form
Weltwärts
Laufzeit
10-12 Monate
Träger
Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. 
Ansprechpartner
Julia Kraft, Annika Steininger, Anja Vital, Susanne Weiller
Telefon
+49 (0)721 354 806 0
E-Mail
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Projektbeschreibung

Das “Bhaikaka Krishi Kendra” (Bhaikaka Farming Center übersetzt) ist eine 40 Hektar große ganzheitlich geführte biodynamische Farm. Es werden dort sowohl Gemüse, Früchte und Getreide angebaut als auch Tierhaltung betrieben und Praktiken wie Forstwirtschaft, Wassermanagement umgesetzt. Der Fokus liegt auf der Haltung von ca. 100 Tieren und der Herstellung des Futters für diese Tiere. Die Farm produziert ca. 300-350 Liter Milch pro Tag und versorgt damit knapp 100 Abnehmer und ein 500-Betten Krankenhaus seit den letzten 25 Jahren.

Die Farm fungiert darüber hinaus als Ausbildungszentrum für bio (-dynamische) Landwirtschaft und bietet dementsprechend Kurse an und beherbergt Student/innen über das Jahr. Es heißt, die Farm sei bekannt aus dem Film „One man, one cow, one planet“ wo Peter Proctor, der in Indien als „der Vater der indischen biodynamischen Bewegung“ angesehen wird sagt, dass diese Farm zu einer der besten weltweit gehört, die er je gesehen hat.

Anforderungen an den Freiwilligen

Die Freiwilligen assistieren den lokalen Mitarbeiter/innen in allen Bereichen der bio (-dynamischen) Landwirtschaft. Vom Säen über die Bewässerung hin zur Ernte. Daneben unterstützen sie im Bereich der Milchwirtschaft. Hier wird gefüttert und gemolken. Ein normaler Arbeitstag beginnt Farm-typisch gegen 06:30 und endet um 19 Uhr mit einer mehrstündigen Mittagspause dazwischen.
Da die Farm als Ausbildungsstätte für biodynamische Farmer fungiert, können die Freiwilligen in die Organisation und Durchführung der Kurse eingebunden werden. Generell ermöglicht die Einsatzstelle den Freiwilligen die Chance auf einen interkulturellen Austausch und eine Mitwirkung in der Landwirtschaft/Ernährungssicherung.


Die Freiwilligen sind in kleinen sehr schönen Hütten untergebracht und können sowohl dort, als auch in einer großen Gemeinschaftsküche, ausgestattet mit allen notwendigen Gerätschaften und versorgt mit Nahrungsmitteln von der Farm sich abseits der gemeinsamen Mahlzeiten selbst verpflegen.

Die Einsatzstelle folgt der alten Philosophie des „Gurukul“ (Meister). Landwirtschafts-interessierte haben hier die Möglichkeit vom „Guru“ (dem Leiter Sarvdaman Patel) in der Praxis zu lernen.

Freiwillige sollten daher ein Interesse an der bio (-dynamischen) Landwirtschaft mitbringen und über eine Neugier und Freude am Thema verfügen. Jede Arbeit wird als „heilig“ angesehen und der Farmer toleriert weder „Faulenzerei“ noch Unpünktlichkeit.


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Bitte bewirb dich bitte direkt bei dem Träger dieser Freiwilligendienststelle in Indien:

-> Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.