Freiwilligendienst im Ausland

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

Einsatzländer
Belgien, Frankreich, Großbritannien - UK, Israel, Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien, Ukraine, USA, Weißrussland

Freiwilligenform
ADiA , EFD , FSJ , Weltwärts

Adresse
Auguststraße 80
10117 Berlin

Telefon
030-283 95 184
Homepage
www.asf-ev.de/

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Zukunft ist Erinnerung
Die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Motiv und Verpflichtung für konkretes Handeln in der Gegenwart. Seit der Gründung der ökumenischen Friedensorganisation 1958 sensibilisiert sie die Gesellschaft für das Fortwirken der Geschichte und stellt sich aktuellen Formen von Ausgrenzung entgegen. Durch ihre kurz- und langfristigen Freiwilligendienste mit ASF setzen Menschen Zeichen:
- für Frieden, Verständigung und Menschenrechte
- gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung
- gegen das Vergessen - für eine menschliche Zukunft.

Langfristige Freiwilligendienste
Durchschnittlich 180 junge Menschen engagieren sich mit ASF für ein oder eineinhalb Jahr/e in vielfältigen Projekten in elf Ländern Europas, in Israel und den USA. Sie betreuen Holocaust-Überlebende und ehemalige Zwangsarbeiter, begleiten Schulklassen bei Gedenkstättenbesuchen, fördern in Verständigungsprojekten den Dialog über religiöse, politische und ethnische Grenzen hinweg, unterstützen Flüchtlinge und Asylsuchende, helfen psychisch Kranken und Menschen mit Behinderungen, leben und arbeiten mit Obdachlosen oder vernetzen Antirassismusgruppen. ASF-Projekte gibt es in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Russland, Tschechien, der Ukraine, den USA und Weißrussland.

Internationale Sommerlager
Jedes Jahr veranstaltet ASF 20 bis 25 internationale Sommerlager. Jugendliche aus verschiedenen Ländern leben und arbeiten zwei bis drei Wochen zusammen und beschäftigen sich mit der NS-Geschichte und aktuellen politischen Fragen. Sie halten Gedenkstätten und jüdische Friedhöfe in Stand, renovieren Wohnungen von NS-Verfolgten und Gulag-Opfern oder gestalten Begegnungen mit behinderten Menschen.

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste will zu Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilisierung für die Gegenwart der Geschichte und damit zu einer gerechteren Zukunft beitragen. Deshalb setzt sich ASF für die Entschädigung aller NS-Verfolgten ein und meldet sich zu Wort, wenn es um interkulturelle Verständigung, den christlich-jüdischen Dialog, Friedenspolitik oder den Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus geht. Außerdem bearbeitet ASF die Frage, wie sich die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in einer zunehmend interkulturell geprägten Gegenwart verändert und verändern muss.

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